
Steve und ich wollten eigentlich bei Hangawi zu Abend essen, aber es war Restaurant Week und wir hatten keinen Tisch reserviert. Das Personal sagte uns, dass die Wartezeit etwa 45 Minuten betragen würde, was mit knurrenden Mägen einfach zu lang war. Also sind wir spontan ins DubuHaus gegangen, das direkt nebenan liegt.
DubuHaus ist bekannt für Soondubu Jjigae, einen koreanischen Eintopf mit Seidentofu in einer kochend heißen, würzigen Brühe. Wenn ich Lust auf Soondubu habe, gehe ich normalerweise direkt zu BCD Tofu House. Ich liebe deren Soondubu und hatte ehrlich gesagt nie das Bedürfnis, woanders hinzugehen. Aber bei BCD steht fast immer eine Schlange, und wir waren richtig hungrig, also landeten wir diesmal bei DubuHaus.
Noch bevor das Essen kam, bekamen wir ein kleines Glas Tofu Drink aufs Haus. Steve war kein Fan, ich fand es ganz okay und mild im Geschmack. Ich bestellte das Kabeljaurogen Soondubu, das brodelnd heiß auf den Tisch kam. Der Rogen war noch von der Membran umgeben, was optisch nicht besonders appetitlich war, geschmacklich aber absolut überzeugt hat. Steve entschied sich für das Dubu Vegetable Bibimbap, das als Salat mit Reis separat serviert wurde, sodass man das Verhältnis selbst bestimmen konnte.
Ich habe meinen Reis auf den Nutritious Kettle Pot Rice mit Ginkgo, Edamame und Shiitake upgegradet. Das war eine sehr gute Entscheidung und etwas, das ich auf jeden Fall empfehlen würde.
Nach dem Essen gab es noch eine kleine Überraschung: eine Portion Tofu Soft Serve. Cremig, glatt und mit einer ganz feinen Tofunote. Fast so gut wie normales Soft Serve und ein perfektes kaltes Dessert, wenn man laktoseintolerant ist.
Ich bin wirklich froh, dass wir DubuHaus ausprobiert haben. Der Laden ist modern und stilvoll, der Service freundlich und effizient, die Banchan sind gut und ganz ehrlich, ihr Soondubu ist genauso gut wie das von BCD.
DubuHaus, 6 E 32nd St, New York, NY 10016





