Bali: Monkey Forest in Ubud – Ein Wald voller Affen

Ubud Monkey Forest, Bali

Der Monkey Forest gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Ubud. Da der Wald nur ein paar Minuten zu Fuß von meinem Hotel entfernt war, musste ich natürlich selbst sehen, was es damit auf sich hat. Rund 700 Affen leben im Monkey Forest, außerdem gibt es drei Tempel auf dem Gelände. Für die Menschen in Ubud hat der Ort eine große spirituelle Bedeutung, und die heiligsten Bereiche der Tempel sind für Besucher gesperrt. Zutritt haben nur Gläubige, die zum Beten kommen.

Die Affen sind in sechs Gruppen aufgeteilt, die jeweils ihr eigenes Revier haben. Sie werden täglich vom Personal mit Süßkartoffeln gefüttert, aber Besucher können im Park auch Bananen kaufen und an die Affen verfüttern. Ich würde das eher lassen, denn sobald irgendwo Bananen auftauchen, werden die Affen sehr aufdringlich. Manche reagieren sogar aggressiv, wenn sie nicht sofort etwas bekommen.

Eigene Snacks oder Essen darf man nicht mit in den Park nehmen. Die Affen merken es fast immer und setzen alles daran, an die Sachen ranzukommen. Direkt am Eingang ist ein Affe auf den Mann vor mir gesprungen. Er war sichtlich überfordert, und das Personal kam sofort dazu, um den Affen zu vertreiben. Viel gebracht hat das nicht, denn nur wenige Sekunden später war der Affe wieder da und versuchte, ihm den Rucksack herunterzuziehen.

Auch auf der Straße vor dem Monkey Forest habe ich gesehen, wie ein ziemlich schlauer Affe einem Mann mit einer Tüte Chips folgte. Plötzlich sprang der Affe hoch und packte ihn am Arm, offenbar in der Hoffnung, ihm die Tüte abzunehmen. Der Mann reagierte schnell, schüttelte den Affen ab und machte eine wütende Drohpose. Das hat gereicht, damit der Affe sofort das Weite suchte. Davon hätte ich euch gern ein Foto gezeigt, aber ich war mit der Kamera nicht schnell genug.

Der Monkey Forest ist ein wirklich schöner Ort. Alles ist üppig grün, und es liegt eine ruhige, fast magische Stimmung in der Luft. Das Personal sorgt dafür, dass alles sauber bleibt und greift ein, wenn die Affen den Besuchern zu nahe kommen. Wenn man möchte, kann man den Affen aber auch näher kommen, selbst ohne Bananen. Sie sind Menschen so gewohnt, dass sie nicht weglaufen. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es wilde Tiere sind. Schaut euch vor dem Besuch die Hinweise auf der Website vom Monkey Forest an, damit ihr wisst, was man im Umgang mit den Affen beachten sollte.

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Bali hat diese besondere Art, sich unter die Haut zu schleichen, und zwar auf die bestmögliche Weise. Im einen Moment liegst du an einem sonnenverwöhnten Strand mit einer Kokosnuss in der Hand, im nächsten stehst du mitten im Dschungel von Ubud, umgeben von Räucherstäbchen, und fragst dich, ob du nicht einfach für immer bleiben solltest. Ich habe diesen Gedanken schon mehr als einmal gehabt. Dieser Blog ist eine Mischung aus beidem. Strandtage und Reisfelder, Frühstück am Pool und Mittagessen im Warung, angesagte Restaurants und kleine, versteckte Orte, über die ich eher zufällig gestolpert bin. Ich erzähle dir, wo ich übernachtet habe, was ich gegessen habe und welche Orte ich jederzeit wieder besuchen würde. Egal ob du gerade eine Reise planst oder einfach Lust auf ein bisschen Fernweh hast, hier ist mein Bali, ein Bissen, ein Strand, ein Bintang nach dem anderen.

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