Es war Sonntagmorgen, und wir hatten Lust auf frisch frittierte Churros und eine Tasse dicke, heiße Schokolade. Churrería Rosa lag ganz in der Nähe, ein kleiner Laden, den wir online gefunden hatten und über den wir viel Gutes gehört hatten. Also sind wir hingegangen.
Churrería Rosa ist kaum mehr als ein Loch in der Wand. Man bestellt direkt am Tresen, und wenn man die Churros sofort essen möchte, gibt es ein paar kleine Tische und Stühle auf dem Gehweg. Schlicht, ungezwungen und genau richtig, wenn der Plan Churros und sonst nichts ist.
Churros sind im Grunde frittiertes Gebäck, aber wenn sie gut gemacht sind, fühlen sie sich alles andere als simpel an. Der Teig besteht aus Mehl, Wasser und Salz, wird direkt ins heiße Öl gespritzt und goldbraun und knusprig ausgebacken. Traditionelle spanische Churros sind an sich nicht süß. Die Süße kommt von der Schokolade. Dick, heiß und reichhaltig, eher geschmolzene Schokolade als Kakao und ein unverzichtbarer Teil des Ganzen.
An diesem Morgen fand zufällig auch der Málaga Marathon statt. Die Läufer kamen direkt am Café vorbei, und wir saßen mit unseren Churros und der Schokolade da und sahen ihnen zu. Manche kämpften sichtbar, andere sahen noch erstaunlich fit aus. Entlang der Straße standen Menschen und feuerten an, was dem ohnehin schönen Morgen noch etwas mehr Leben verlieh.
Während wir dort saßen, kamen immer wieder Einheimische vorbei, um Churros in kleinen Papiertüten mit nach Hause zu nehmen. Es war offensichtlich, dass das hier kein einmaliger Besuch für sie war. Churrería Rosa hat ganz klar ihre Stammgäste.
Churros sind nicht überall gleich. In Andalusien, auch in Málaga, sind sie oft rustikaler und ungleichmäßiger in der Form. Knusprig, pur und ohne Zucker oder Zimt serviert, genau wie bei Churrería Rosa. In Madrid sind Churros meist dünner, länger und leicht geriffelt und werden mit dicker heißer Schokolade serviert. Aus Madrid stammen auch die Porras, eine dickere und sättigendere Variante mit einem weichen, fast brotartigen Inneren. In Mexiko sind Churros wieder etwas ganz anderes. Süß, in Zucker und oft auch Zimt gewälzt und manchmal mit Dulce de Leche, Schokolade oder Vanillecreme gefüllt. Dort isst man sie als Dessert oder Street Food. Ein klarer Gegensatz zu den spanischen Churros, die eigentlich erst dann richtig Sinn ergeben, wenn man sie in Schokolade tunkt.
Churrería Rosa, C. Trenzadora, 15, 02500 Tobarra, Albacete, Spain
If you’re tempted to try churros at home, this is one of those tools that actually makes it doable. The KneadEat churro maker works as a cookie press, churro maker, and icing gun in one, so you can pipe evenly shaped churros straight into the oil, just like at a churrería. It also comes with an XL filler and piping bag, which means you can stuff your churros with chocolate, dulce de leche, or caramel once they’re fried. Add in the cookie discs and icing tips, and it’s a surprisingly versatile setup if you like baking and decorating as well.