New York hat unglaublich viele spannende Viertel, alle mit ihrem eigenen Charakter. Wie entscheidet man sich also? Wenn du zum ersten Mal hier bist und weniger als eine Woche bleibst, würde ich dir Manhattan empfehlen. Wenn du die Stadt schon kennst, kann Brooklyn deutlich interessanter sein. Hier ist meine ganz persönliche, und ja, ziemlich subjektive Auswahl der besten Gegenden zum Übernachten:
Lower East Side und East Village
Das ist im Moment wahrscheinlich die angesagteste Gegend in Manhattan. Das East Village ist etwas touristischer als die Lower East Side, aber beide Viertel fühlen sich immer noch sehr lokal an. Restaurants und Bars sind hier oft besser und günstiger als in vielen anderen Teilen von Manhattan.
Es gibt nicht viele Hotels, deshalb lohnt es sich, nach privaten Unterkünften wie Airbnb zu schauen.
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SoHo
Wenn du gerne shoppen gehst, Trends beobachtest und von Café zu Bar ziehst, bist du in SoHo genau richtig. Es gibt eine gute Auswahl an Boutiquehotels, allerdings eher im oberen Preissegment. Dafür sparst du dir viele Wege, denn fast alles liegt fußläufig, außer den Museen.
Greenwich Village/West Village
Während Lower East Side und East Village noch ein bisschen roh wirken, ist Greenwich Village deutlich gepflegter. Baumgesäumte Straßen, schöne Häuser und genau die Art von Kulisse, die man aus Sex and the City kennt. Es gibt viele gute Restaurants und eine solide Auswahl an schönen Bars.
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Chelsea und Meatpacking District
Der Meatpacking District und der westliche Teil von Chelsea waren früher Industriegebiete, heute sind sie lebendig, urban und ziemlich stylisch. Für viele Europäer ist der Meatpacking District das Zentrum des Nachtlebens in New York, mit schicken Clubs, VIP Bereichen und strengen Dresscodes. Hotels sind hier teuer, aber wenn du viel feiern willst, lohnt es sich, weil du dir Taxifahrten sparst.
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Midtown
In Midtown bist du nah an vielen Sehenswürdigkeiten, und die Wege sind kurz. Der Nachteil ist, dass die Gegend oft sehr geschäftig und touristisch wirkt. Midtown East hat ein paar ruhigere Straßen mit japanischen Restaurants und kleinen Läden.
Hier liegt auch der Times Square. Die Lichter sehen auf Fotos gut aus, aber die Gegend ist extrem touristisch und eher enttäuschend, wenn es um Restaurants geht. Ein kurzer Besuch reicht völlig.
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Und noch ein paar Worte zu anderen Gegenden
Brooklyn ist der bevölkerungsreichste Stadtteil von New York. Die Anbindung ist gut, und viele sind hierhergezogen, als Manhattan zu teuer wurde. Viertel wie Dumbo, Williamsburg, Fort Greene und Greenpoint haben eine starke lokale Szene. Brooklyn ist allerdings groß, und manche Gegenden wirken abends etwas unsicher.
Upper West Side und Upper East Side sind angenehm und ruhig, aber das Angebot an Restaurants und Bars ist begrenzter. Die Upper West Side ist oft günstiger, besonders weiter nördlich, aber du wirst mehr Zeit in der U Bahn verbringen.
Harlem ist spannend und entwickelt sich schnell, liegt aber für einen ersten Besuch etwas zu weit weg.
Chinatown ist oft eine der günstigsten Optionen in Manhattan, aber die Hotelstandards sind häufig eher niedrig. Ein gutes Airbnb ist hier oft die bessere Wahl.
Mein Guide für New York – Essen, Restaurants und Dinge, die man machen sollte