
Nach dem Mittagessen im Hanoi House im East Village hatten April und ich noch Lust auf etwas Süßes. April schlug vor, zu Cha-An zu gehen, einem gemütlichen japanischen Teehaus, das sich etwas versteckt im Obergeschoss eines Gebäudes in der 9th Street befindet.
April kennt Cha-An noch aus ihrer Studienzeit in New York. Auch Jahre später gehört es immer noch zu ihren Lieblingscafés, und sie kommt regelmäßig hierher zurück.
Auf der Karte stehen sowohl herzhafte als auch süße japanische Spezialitäten, doch die meisten Gäste kommen wegen der Desserts. Die Auswahl machte die Entscheidung nicht gerade leicht, aber wir landeten schließlich bei einer Yuzu Kakigori und einer Kanne Hojicha.
Wenn du noch nie Kakigori probiert hast: Am besten lässt es sich als japanische Version von Shaved Ice beschreiben. Die Konsistenz ist allerdings viel feiner und luftiger. Das Eis wird so dünn gehobelt, dass es fast auf der Zunge schmilzt und ein bisschen an frisch gefallenen Schnee erinnert.
Unsere Kakigori war mit Yuzu verfeinert, einer japanischen Zitrusfrucht mit einer angenehm frischen und leicht säuerlichen Note. Zusammen mit dem fluffigen Eis war das genau das Richtige nach einem ausgiebigen Mittagessen.
Zur Kakigori wurden außerdem kleine Mochi serviert. April hatte an diesem Tag keine Lust auf Mochi, also bekam ich sie alle. Frische Mochi gehören zu meinen absoluten Lieblingssachen, und diese waren besonders gut. Auch der Hojicha hat mir sehr gefallen. Sein leicht geröstetes Aroma passte hervorragend zur frischen Säure der Yuzu.
Noch ein New Yorker Lieblingscafé.
Cha-An, 230 E 9th St 2nd FL, New York, NY 10003, United States



