Hamburg: Speicherstadt – UNESCO Welterbe

Speicherstadt, Hamburg UNESCO site
Sponsored Post – in Zusammenarbeit mit Hamburg Tourismus

Die Speicherstadt ist das größte zusammenhängende Lagerhausensemble der Welt und einer der Orte in Hamburg, die der Stadt wirklich Charakter verleihen. Der Bau begann 1883, als Hamburg dem Deutschen Zollverein beitrat und eine Freihafenzone brauchte, in der Waren ohne Zoll gelagert werden konnten. So entstand ein ganzes Viertel aus roten Backsteinbauten, errichtet auf Eichenpfählen in der Elbe, durchzogen von Fleeten und verbunden durch Brücken.

Heute gehört die Speicherstadt zum UNESCO Welterbe. Das sagt einiges über ihre Bedeutung. Es geht nicht nur um schöne Fassaden, sondern um ein Gebiet, das bis heute die Spuren des Handels und des Hafenlebens trägt, die Hamburg geprägt haben.

Die Speicherstadt liegt direkt neben der HafenCity, wo ich im 25hours Hotel HafenCity gewohnt habe. Ich hatte also viel Gelegenheit, durch das Viertel zu spazieren. Ursprünglich Freihafengebiet, beherbergen viele Gebäude heute Museen und Büros, einige werden aber weiterhin als Lager genutzt. Das stabile Klima in den Häusern eignet sich perfekt für Kaffee, Tee, Gewürze und Orientteppiche, Waren, die seit jeher mit Hamburgs Handelsgeschichte verbunden sind.

Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Speicherstadt bei Luftangriffen zerstört. Mehrere Gebäude wurden später originalgetreu wieder aufgebaut, und wenn man die Geschichte nicht kennt, fällt der Unterschied kaum auf. Die spitzen Giebel, die schmalen Türme und die detailreichen Backsteinfassaden verleihen dem Viertel fast etwas Märchenhaftes, besonders wenn man auf einer der Brücken steht und über die Fleete blickt.

Tagsüber lässt es sich wunderbar durch die Speicherstadt schlendern. Eines Abends bin ich jedoch von der U Bahn Station Rathaus durch die Speicherstadt zurück zum Hotel gelaufen, weil ich sehen wollte, wie das Viertel nach Einbruch der Dunkelheit wirkt. Es war eine völlig andere Stimmung. Gedämpftes Licht, leere Straßen, fast gespenstisch. Irgendwann begannen die Glocken der nahegelegenen St. Katharinen Kirche laut und etwas unheimlich zu läuten, und ich habe meinen Schritt Richtung Hotel deutlich beschleunigt.

Wenn du nach Hamburg reist, solltest du dir die Speicherstadt auf keinen Fall entgehen lassen. Am besten tagsüber. Oder du nimmst ein paar Ghostbuster mit.

Mitzie Mee - Sanne

Hamburg ist eine dieser Städte, die die Erwartungen übertreffen. Auf den ersten Blick denkt man an Hafen und Handel. In Wirklichkeit sind es jedoch die Restaurantszene und die besondere Atmosphäre, die im Gedächtnis bleiben. An einem Abend probierst du dich durch norddeutsche Klassiker, am nächsten sitzt du in einem Restaurant, das locker mit den besten Adressen in Berlin oder Kopenhagen mithalten kann. Für eine Stadt dieser Größe wirkt Hamburg erstaunlich gelassen. Die Kanäle und historischen Backsteinspeicher gehören genauso zum Stadtbild wie die klare, moderne Architektur dazwischen. In Vierteln wie Sternschanze und Karoviertel reihen sich Cafés, Naturweinbars und kleine, unabhängige Läden aneinander. Die Stimmung fühlt sich echt an, nicht inszeniert. Auf dem Blog teile ich die Orte, zu denen ich immer wieder zurückkehre. Die Restaurants, für die es sich lohnt, frühzeitig zu reservieren, die Viertel, in denen man gut wohnen kann, und die Erlebnisse, die Hamburg zu einem wirklich besonderen Reiseziel machen.

Hamburg

Werbung
Powered by GetYourGuide
Werbung