Bangkok Guide: Wie kommt man am besten von A nach B?

Bangkok Guide, how to get around

Den Verkehr in Bangkok sollte man nicht unterschätzen. Zur falschen Tageszeit kann eine kurze Strecke quer durch die Stadt zu einer sehr langen Geschichte werden. Die gute Nachricht: Man muss selten wirklich darin feststecken. Zwischen Skytrain, U Bahn, Grab, Taxis und der gelegentlichen, leicht fragwürdigen Motorrad Entscheidung kommt man eigentlich ziemlich unkompliziert herum, sobald man verstanden hat, was für einen selbst am besten funktioniert.

BTS Skytrain

Wenn du irgendwo rund um Sukhumvit oder Silom wohnst, wird der BTS Skytrain schnell deine erste Wahl sein, um dich in Bangkok fortzubewegen. Die Züge fahren auf erhöhten Gleisen über dem Verkehr, das heißt kein Stau und kein Schwitzen im Taxi. Stattdessen kommst du schnell und klimatisiert von A nach B.

Der BTS hat zwei Hauptlinien, die Sukhumvit Line und die Silom Line. Sie decken die meisten Gegenden ab, in denen man sich als Besucher aufhält, darunter Siam, Asok, Thonglor, Mo Chit, Silom und Chitlom.

Um den BTS zu nutzen, kaufst du entweder ein Einzelticket am Automaten oder nutzt eine Rabbit Card. Die Rabbit Card ist eine wiederaufladbare Chipkarte, mit der du einfach ein und auscheckst, statt jedes Mal ein Ticket zu kaufen. Wenn du ein paar Tage in Bangkok bist und den BTS häufiger nutzt, lohnt sie sich vor allem aus praktischen Gründen.

Du kannst hier nicht mit Kreditkarte oder Handy einchecken. Bezahlt wird entweder mit Einzeltickets oder mit der Rabbit Card.

Die Preise hängen von der Strecke ab und liegen meist zwischen etwa 17THB und 62THB. Eine Fahrt von Thonglor nach Siam kostet in der Regel rund 35–40THB.

Der BTS ist an mehreren Stationen mit der MRT verbunden, aber es sind zwei getrennte Systeme. Beim Umsteigen brauchst du also ein neues Ticket oder eine andere Karte.

MRT Subway

Die MRT ist Bangkoks U Bahn und in manchen Teilen der Stadt genauso praktisch wie der BTS, teilweise sogar noch praktischer. Am häufigsten wirst du die Blue Line nutzen. Sie verläuft als Ringlinie und verbindet wichtige Bereiche wie Hua Lamphong, Chinatown bei Wat Mangkon, Sam Yot für die Gegend rund um den Grand Palace, Silom, Sukhumvit mit Umstieg zum BTS bei Asok, Chatuchak Park und Bang Sue.

Wenn du nach Chinatown oder zum Chatuchak Weekend Market willst, ist die MRT oft die einfachere Wahl.

Für die MRT kaufst du einen Einzelfahrchip am Automaten oder nutzt eine aufladbare MRT Karte. Du checkst mit dem Chip ein und gibst ihn beim Verlassen der Station wieder ab.

Die Rabbit Card funktioniert hier nicht, und auch mit Kreditkarte oder Handy kannst du nicht einchecken. Obwohl MRT und BTS miteinander verbunden sind, laufen sie getrennt, deshalb zahlst du beim Umsteigen erneut.

Die Preise sind sehr moderat und liegen je nach Strecke meist zwischen etwa 17THB und 45THB.

Die Züge sind sauber, stark klimatisiert und fühlen sich zur Rush Hour meist etwas ruhiger an als der BTS.

Grab

Uber gibt es in Thailand nicht mehr. Grab ist die App, die du brauchst. Ich nutze Grab immer dann, wenn ich keine Lust auf die Bahn habe. Man spart sich die Diskussion um das Taxameter, muss nicht erklären, wohin man möchte, und sieht den geschätzten Preis vor der Buchung. Es ist teurer als ein normales Taxi, vor allem während der Rushhour oder bei starkem Regen, aber im Vergleich zu den Preisen in den USA oder Europa immer noch günstig. Grab bietet auch GrabBike an, falls du dich wohlfühlst, hinten auf einem Motorrad mitzufahren. Lade die App vor deiner Anreise herunter, hinterlege deine Karte und du bist startklar.

Bus

Bangkok hat ein sehr dichtes Busnetz und es ist extrem günstig. Allerdings kann es verwirrend sein, wenn man kein Thai liest, und die Routen sind nicht immer selbsterklärend. Ich nehme selten den Bus, es sei denn, ich habe Lust zu erkunden und kein Problem damit, vielleicht irgendwo zu landen, wo ich nicht unbedingt hinwollte. Google Maps ist mittlerweile ganz ordentlich bei der Busplanung, aber wenn ich einen Zeitplan habe, ist es nicht meine erste Wahl.

Motorcycle Taxis

Motorradtaxis sind mit Abstand die schnellste Art, sich durch Bangkoks Verkehr zu schlängeln, aber nichts für schwache Nerven. Die Fahrer tragen orange Westen mit Nummern auf dem Rücken und warten an festen Ständen am Eingang der meisten Sois. Für kurze Strecken im Viertel gibt es meist feste Preise. Für längere Fahrten solltest du den Preis vorher vereinbaren, es sei denn, du buchst über GrabBike. Helme sind gesetzlich vorgeschrieben. Viele Einheimische verzichten darauf, du solltest das nicht tun. Manche Fahrer haben einen Ersatzhelm, manche nicht. Wenn nicht, such dir einen anderen Fahrer.

Die Fahrer sind erfahren und wissen genau, wie sie sich durch den Verkehr bewegen, aber du sitzt trotzdem hinten auf einem Motorrad im Bangkoker Verkehr und bist entsprechend ungeschützt. Unfälle passieren. Prüfe auch vorab deine Reiseversicherung, da viele Policen Motorradunfälle ausschließen.

Taxi

Taxameter Taxis sind in Bangkok nach wie vor günstig. Der Grundtarif startet bei 35THB, der Preis steigt je nach Strecke und Fahrzeit. Du kannst ein Taxi direkt auf der Straße anhalten. Wenn die rote Lampe in der Windschutzscheibe leuchtet, ist es frei. Bestehe immer auf dem Taxameter. Festpreise sind fast immer höher.

Es hilft, dein Ziel in Google Maps gespeichert oder auf Thai notiert zu haben, da manche Fahrer kleinere Straßen oder Boutique Hotels nicht kennen. Vom Flughafen nimmst du am besten die offizielle Taxischlange. Du zahlst den Taxameter Preis plus 50THB Flughafenzuschlag und eventuelle Mautgebühren. Fahrer haben oft wenig Wechselgeld, kleinere Scheine sind praktisch.

Tuk Tuk

Entweder man liebt sie oder man nicht. Heutzutage werden Tuk Tuks im Zentrum von Bangkok hauptsächlich von Touristen genutzt. Einheimische nehmen in der Regel BTS, MRT, Taxi, Grab oder Motorradtaxi, was günstiger und praktischer ist. Tuk Tuks sind laut, offen und nicht besonders komfortabel, aber sie gehören zweifellos zum Bangkok Erlebnis dazu. Du findest sie vor allem in Gegenden mit vielen Touristen wie Khao San Road, Chinatown und am Grand Palace.

Der Preis wird im Voraus ausgehandelt und ist selten günstig. In den meisten Fällen ist ein Taxi mit Taxameter oder Grab komfortabler und billiger. Wenn die Fahrt ungewöhnlich günstig erscheint und spezielle Besichtigungsstopps beinhaltet, sei vorsichtig. Manche Fahrer erhalten Provisionen von Juweliergeschäften oder Schneidern und versuchen, dich dorthin zu bringen. Wenn du es einmal für das Erlebnis ausprobieren möchtest, mach es. Plane nur nicht deine tägliche Fortbewegung darum herum.

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Mitzie Mee - Sanne

Willkommen auf meinem Blog über alles, was Bangkok ausmacht Bangkok gehört seit vielen Jahren zu meinen absoluten Lieblingsstädten. Die Stadt ist laut, wunderschön und auf die beste Art ein kleines bisschen überwältigend. Hierher komme ich wegen des großartigen Essens, der langen Nächte, der ruhigen Morgen am Fluss und all der kleinen Alltagsmomente, die Bangkok so unglaublich reizvoll machen. Ich teile die Restaurants, zu denen ich immer wieder zurückkehre, die Street Food Stände, die mich nie enttäuschen, und die Viertel, in denen ich stundenlang umherstreife. Du findest hier auch Tipps für Erstbesucher, Hotel Empfehlungen und diese kleinen Entdeckungen, die jede Reise wieder neu wirken lassen. Egal, ob du deine erste Reise nach Bangkok planst oder die Stadt schon gut kennst, ich hoffe, du findest hier etwas, das dich zu deinem nächsten Bangkok Moment inspiriert.

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