
Steve hat jetzt endlich einen richtigen dänischen Charterurlaub erlebt, denn Anfang der Woche haben wir günstige Flüge mit Sunclass von Kopenhagen nach Skiathos gefunden.
Zuerst hatten wir nur die Flüge gebucht. Wir dachten, dass es danach einfach sein würde, ein Hotel zu finden, aber als wir bei Airbnb und auf den großen Buchungsportalen nachschauten, stellte sich heraus, dass auf Skiathos fast alles ausgebucht war. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Es gab hier und da noch ein paar Zimmer, aber überraschend wenig Auswahl, und das, was noch verfügbar war, war sehr teuer.
Nach ziemlich langer Suche schaffte Steve es schließlich, Cape Kanapitsa zu finden, ein Hotel etwas außerhalb von Skiathos-Stadt.
Wir flogen am Nachmittag von Kopenhagen ab und landeten am Abend auf Skiathos. Skiathos hat einen ziemlich ungewöhnlichen Flughafen mit einer kurzen Landebahn direkt am Wasser, und er ist zu einem beliebten Ort für Planespotter geworden. Am Ende der Landebahn kann man ganz nah stehen, wenn die Flugzeuge zur Landung ansetzen. Als wir ankamen, hatte sich dort schon eine ziemlich große Menge versammelt, um die Flugzeuge zu beobachten. Anscheinend ist das inzwischen schon eine kleine Attraktion für sich, und ich bin ziemlich sicher, dass wir an einem der nächsten Tage noch einmal hinfahren werden, um uns das aus der Nähe anzusehen.
Am Flughafen nahmen wir ein Taxi zum Hotel. Oder besser gesagt, wir wurden mit anderen Leuten, die in dieselbe Richtung wollten, in ein Taxi gesetzt. Es war ein bisschen seltsam, aber wenn ich darüber nachdenke, ergibt es eigentlich Sinn. Statt mehrere halb leere Taxis über die Insel zu schicken, füllen sie die Autos mit Fahrgästen, die in dieselbe Richtung fahren.
Das Hotel ist gemütlich und unser Zimmer ist toll. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit dem Hotel.
Wir hatten Hunger, also stellten wir unsere Taschen im Zimmer ab und gingen dann für ein spätes Abendessen runter ins Blu, das Restaurant des Hotels. Wir bestellten Dakos und Souvlaki. Dakos ist ein traditionelles Gericht aus Kreta, das aus Gerstenzwieback mit Tomaten, Käse und Olivenöl besteht. Gerstenzwieback ist ein sehr trockenes, zweimal gebackenes Brot, das weicher wird, wenn es den Tomatensaft und das Olivenöl aufsaugt, aber trotzdem noch etwas von seiner Konsistenz behält. Es war okay, aber nicht wirklich etwas für mich.
Das Souvlaki dagegen war richtig gut. Es war eine große Portion leckeres gegrilltes Schweinefleisch mit Pita und Pommes. So lecker.
Später am Abend gab es dann noch eine Überraschung. Steve hatte Blumen bei einem örtlichen Blumenladen bestellt, und als wir vom Restaurant zurückkamen, wartete ein wunderschöner Blumenstrauß auf mich im Zimmer.








